Public Sector
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Weniger Aufwand bei der Aktenarbeit. Mehr Zeit für die fachliche Prüfung.
Legal Cognition wertet Verfahrensakten aus und bereitet Schreiben mit Fundstellen zur Prüfung vor. Dabei nutzt die KI Ihre bereitgestellten Entscheidungssammlungen und dokumentierten Erfahrungen. Sie legen fest, welche fachlichen Vorgaben und Prüfschritte sie beachten soll. Diese State-of-the-Art-Infrastruktur betreiben Sie einschließlich der KI-Modelle auf Ihren eigenen Systemen. Behalten Sie die volle Souveränität. Ihre Akten werden innerhalb Ihrer Organisation verarbeitet.
Bearbeitung im Überblick
Verfolgen Sie, welche Arbeitsaufträge Ihre Agenten erledigt haben und welche Ergebnisse noch zur fachlichen Prüfung vorliegen.
Aktivitätsprotokoll
Verfolgen Sie, wann Akten angelegt, Ergebnisse zur Prüfung freigegeben und Vorgänge beendet wurden.
Schutzmechanismen ansehenAuf Ihrer Infrastruktur
Legal Cognition und die KI-Modelle laufen auf Ihren eigenen Systemen. Akten, Wissensquellen und Arbeitsergebnisse bleiben innerhalb Ihrer Organisation.
Betriebsformen ansehenBei Gerichten und in Behörden beginnt die Bearbeitung eines Verfahrens häufig damit, Angaben aus zahlreichen Unterlagen zusammenzuführen. Schriftsätze ergänzen früheren Vortrag, Gutachten beziehen sich auf unterschiedliche Planstände, entscheidungserhebliche Angaben stehen in Anlagen oder Korrespondenz. Diese Zusammenhänge herauszuarbeiten beansprucht Zeit und verlangt genaue Kenntnis der Akte.
Legal Cognition unterstützt diese Arbeit: Die Software wertet Unterlagen aus, stellt widersprüchliche Angaben mit ihren Fundstellen gegenüber und bereitet Entwürfe für die weitere Bearbeitung vor. Die verwendeten Textstellen lassen sich direkt im Original öffnen. Richterinnen und Richter sowie die zuständigen Personen in der Verwaltung können die Zusammenstellung prüfen und offene Fragen gezielt weiterbearbeiten.
Ein wesentlicher Nutzen liegt darin, das Wissen aus der eigenen Praxis für weitere Verfahren heranzuziehen. Eigene Entscheidungssammlungen, fachliche Arbeitshilfen und dokumentiertes Erfahrungswissen können den Agenten als Wissensquellen bereitgestellt werden. Über Anweisungen legen Sie fest, wie eine Aufgabe zu bearbeiten ist, welche Prüfschritte erforderlich sind und wann eine Rückfrage oder Freigabe erfolgen soll. Die Antworten und Entwürfe berücksichtigen damit die bereitgestellten Erfahrungen und fachlichen Vorgaben Ihrer Organisation.
Sie bestimmen, welche Akten und Quellen die KI nutzen und welche Werkzeuge sie verwenden darf. Legal Cognition kann einschließlich der KI-Modelle vollständig auf Ihrer eigenen Infrastruktur betrieben werden. In dieser lokalen Betriebsform bleiben Ihre Akten und deren Verarbeitung innerhalb Ihrer Organisation. Sie behalten die volle Kontrolle über die eingesetzten Modelle, Zugriffsrechte und zulässigen Verbindungen. Damit erhalten Sie eine State-of-the-Art-Infrastruktur für juristische Arbeit, die Ihr eigenes Wissen und Ihre Verfahren einbezieht und Ihre Datensouveränität wahrt.
Parteivortrag und Beweismittel gegenüberstellen
Arbeiten Sie heraus, welche Tatsachen vorgetragen werden und auf welche Unterlagen sich die Beteiligten stützen. Legal Cognition stellt die Angaben mit Fundstellen zusammen und markiert Widersprüche sowie offene Fragen für die weitere Prüfung.
Parteibehauptung, vorgelegtes Dokument und fachliche Bewertung bleiben unterscheidbar. Die zugehörige Passage lässt sich direkt aus der Übersicht öffnen.
Stelle den Parteivortrag zur Abnahme grafisch gegenüber und ordne die Beweismittel mit Fundstellen zu.
Werklohn · streitige Abnahme
Die Parteien schildern den Abschluss des Probelaufs am 12. Mai unterschiedlich. Die Klägerin behauptet eine vorbehaltlose Abnahme, die Beklagte bestreitet eine Abnahmeerklärung und verweist auf Funktionsstörungen. Die folgende Gegenüberstellung ordnet diesen Angaben die jeweiligen Beweismittel zu.
Wurde die Abnahme erklärt?
StreitigKlägerin
Die Beklagte habe die Anlage ohne Vorbehalt abgenommen.
Beweisangebot
Zeugin Anna Weber
Benannt für die behauptete Abnahmeerklärung nach dem Probelauf.
Beklagte
Bestreitet die Abnahme; beim Probelauf seien Störungen aufgetreten.
Vorgelegte Unterlage
E-Mail vom 13. Mai
Verweist auf Inbetriebnahme und noch nicht behobene Störungen.
Einordnung der Beweismittel
Anna Weber wird für die behauptete Abnahmeerklärung als Zeugin benannt. Eine Vernehmung liegt in der Beispielakte noch nicht vor; das Beweisangebot enthält daher noch keine Zeugenaussage, die gewürdigt werden könnte.
Die E-Mail vom 13. Mai erwähnt die Inbetriebnahme und noch offene Störungen. Sie enthält keine ausdrückliche Angabe dazu, ob am Vortag eine Abnahme erklärt wurde. Dieser Streitpunkt bleibt anhand der weiteren Beweisaufnahme zu klären.
Zitierte Dokumente
Genehmigungsunterlagen im Zusammenhang prüfen
Anträge, Gutachten und Behördenstellungnahmen beziehen sich nicht immer auf denselben Planungsstand. Legal Cognition gleicht die Unterlagen ab und stellt Abweichungen mit den zugehörigen Fundstellen zusammen.
Im Beispiel zur Erweiterung einer Recyclinganlage passen Betriebszeiten, Verkehrsannahmen und Lagerflächen nicht durchgängig zusammen. Aus dem Prüfvermerk entsteht ein Nachforderungsentwurf; die fachliche Bewertung und die Entscheidung bleiben bei der zuständigen Behörde.
Prüfe, ob die Unterlagen zur Erweiterung einen einheitlichen Planungsstand abbilden. Stelle Widersprüche und offene Nachforderungen mit Fundstellen zusammen.
Unterlagen der Beispielakte
Die acht Unterlagen enthalten vier Abweichungen bei Betriebszeiten, Verkehr, Lagerflächen und Planständen. Der Arbeitsplan ist vorbereitet. Bevor ich den Nachforderungsentwurf erstelle, habe ich zwei Rückfragen zur Ausgestaltung.
Änderungsantrag prüfen
Planstände und fachliche Annahmen abgleichen. Abweichungen belegen und eine Nachforderung zur behördlichen Prüfung vorbereiten.
Unterlagen
Arbeitsschritte
- Acht Unterlagen lesen und Planständen zuordnen.
- Betriebszeiten, Verkehr und Lagerflächen abgleichen.
- Vier Prüfpunkte mit beiden Fundstellen belegen.
- Nachforderung als Entwurf vorbereiten.
Angaben für den Entwurf
Gliederung und internen Hinweis bitte im Chat festlegen. Der Entwurf wird erst nach Ihrer Freigabe erstellt.
Agenten für Ihre Verfahren einrichten
Legen Sie fest, welche Anweisungen, Wissensquellen und Fähigkeiten ein Agent für seine Aufgabe nutzt. Prüfen Sie seine Arbeit an ausgewählten Beispielen und anhand Ihrer fachlichen Kriterien.
Für den Anschluss an vorhandene Akten- und Dokumentensysteme werden die benötigten Schnittstellen gesondert abgestimmt.
Systeme und Schnittstellen
Überwachung einrichten
Wählen Sie die Rechtsgebiete, Rechtsordnungen und verfügbaren Quellen aus, die Sie beobachten möchten. Monitors erfasst neue Gesetze, Gerichtsentscheidungen und Behördenveröffentlichungen mit Quellenbezug und Veröffentlichungsstand.
Prüfen Sie, welche eigenen Vorschriften oder Vorlagen betroffen sein könnten, und weisen Sie die weitere Prüfung den zuständigen Personen zu. Bei bestätigtem Anpassungsbedarf lassen sich Änderungsentwürfe mit Synopse und Begründung vorbereiten. Sie entscheiden über die Freigabe.

Fragen zum Einsatz
Die Arbeit mit Legal Cognition
Welche Aufgaben übernimmt Legal Cognition?
Legal Cognition unterstützt die Bearbeitung eines Vorgangs von der ersten Durchsicht bis zum Entwurf zur fachlichen Prüfung und Freigabe. Es erstellt Sachverhaltsdarstellungen, Zeittafeln und Beteiligtenübersichten mit Fundstellen und beantwortet Fragen zur Akte.
Gleichartige Schriftstücke lassen sich tabellarisch auswerten. Anträge, Verträge und Entwürfe werden anhand Ihrer Checklisten, Verwaltungsvorschriften und Dienstanweisungen geprüft; Abweichungen werden ausgewiesen.
Bescheide, Verfügungen und Stellungnahmen entstehen auf Grundlage Ihrer Vorlagen und lassen sich in Word weiterbearbeiten. Legal Cognition führt außerdem Fristen und Termine und verwaltet Vertragsbestände mit Laufzeiten und Kündigungsfristen. Wiederkehrende Arbeitsschritte können Sie für weitere Vorgänge hinterlegen.
Mit welchen Quellen arbeitet Legal Cognition?
Grundlage sind Ihre eigenen Unterlagen: Akten, Verwaltungsvorschriften, Musterschreiben und dokumentierte Erfahrungen Ihres Hauses. Hinzu kommt eine eigene Sammlung der Gesetze des Bundes und der Länder sowie der Rechtsprechung der Bundes- und Landesgerichte. Sie kann vollständig in Ihrem Haus vorgehalten werden. Für die Recherche in dieser Sammlung werden keine Anfragen an externe Suchdienste übermittelt.
Wie prüfen wir die Ergebnisse?
Ergebnisse und Entwürfe nennen die Aktenstellen, Normen und Entscheidungen, auf die sie sich stützen. Sie können die Fundstellen öffnen und die Aussagen mit den Quellen abgleichen. Erforderliche Änderungen nehmen Sie unmittelbar im Entwurf vor.
Entscheidet Legal Cognition?
Nein. Legal Cognition wertet Unterlagen aus, recherchiert und erstellt Vorschläge und Entwürfe. Die zuständige Person prüft diese fachlich und nimmt die Würdigung, Entscheidung und Unterzeichnung selbst vor.
Betrieb und Informationssicherheit
Können wir Legal Cognition ohne Verbindung nach außen betreiben?
Ja. Die gesamte Anwendung einschließlich der Sprachmodelle und der Sammlung von Gesetzen und Rechtsprechung kann in Ihrem Rechenzentrum oder bei Ihrem IT-Dienstleister betrieben werden, etwa einem Landesrechenzentrum. In dieser Betriebsform verlassen weder Dokumente noch Anfragen Ihr Netz.
Können wir auch externe Sprachmodelle nutzen?
Ja. Ihre Organisation legt fest, ob und welche externen Modelle angebunden werden. Vor der Übermittlung ersetzt Legal Cognition erkannte personenbezogene Angaben nach den festgelegten Schutzregeln durch Platzhalter und prüft die ausgehenden Inhalte auf verbleibende personenbezogene Angaben. Die Erkennung und die Zuordnung zu den ursprünglichen Angaben erfolgen lokal. Ersetzte Angaben werden erst in Ihrem Haus wieder in die Antwort eingesetzt.
Wie gelangen Aktualisierungen ins Haus?
Aktualisierungen der Software und der Rechtssammlung erhalten Sie über eine gesicherte Verbindung. Bei einem Betrieb ohne Außenverbindung spielen unsere Ingenieure die Aktualisierungen vor Ort ein.
Wie fügt sich Legal Cognition in den IT-Grundschutz ein?
Wir stellen eine Zuordnung zu den einschlägigen Bausteinen des IT-Grundschutz-Kompendiums bereit. Sie zeigt, welche Anforderungen die Anwendung erfüllt. Ihr Informationssicherheitsbeauftragter kann diese Angaben bei der Erstellung und Fortschreibung des Sicherheitskonzepts berücksichtigen.
Datenschutz und rechtlicher Rahmen
Werden unsere Daten zum Training verwendet?
Nein. Akten, Anfragen und Ergebnisse werden nicht zum Training von Sprachmodellen verwendet. Bei angebundenen externen Modellanbietern wird die Nutzung Ihrer Daten zu Trainingszwecken vertraglich ausgeschlossen.
Wer sieht welche Akte, und lässt sich das nachvollziehen?
Ihre Verwaltung vergibt Rollen und Rechte und legt fest, wer welche Akte einsehen und bearbeiten darf. Bei aktivierter Protokollierung werden Aktenaufrufe und Änderungen erfasst; bestehende Protokolleinträge können nachträglich nicht verändert werden.
Die Protokollierung kann auf Wunsch abgeschaltet werden. Dann entfällt diese Nachverfolgung für künftige Vorgänge. Vorab ist zu klären, welche Dokumentationspflichten für den vorgesehenen Einsatz bestehen.
Wie ist Legal Cognition nach der KI-Verordnung einzuordnen?
Die Einordnung hängt von der konkreten Zweckbestimmung und den vorgesehenen Aufgaben ab. Auch die Unterstützung gerichtlicher Sachverhalts- und Rechtsprüfungen kann unter die Hochrisiko-Regelungen fallen. Eine abschließende Entscheidung durch Menschen schließt diese Einordnung nicht allein aus.
Ob für einen konkreten Einsatz eine Ausnahme greift, ist gesondert zu prüfen. Legal Cognition ist nicht für automatisierte Entscheidungen bestimmt.
Beschaffung und Einführung
Wie beschaffen wir Legal Cognition?
Der Beschaffungsweg richtet sich nach dem Auftragswert und den für Ihr Haus geltenden Vergabevorschriften. Wir stellen Vertragsmuster bereit, die sich an den EVB-IT orientieren, außerdem einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO und eine Beschreibung der Leistungsmerkmale für Ihre Vergabeunterlagen.
Ist der Personal- oder Richterrat zu beteiligen?
Das ist frühzeitig anhand des für Ihr Haus geltenden Rechts und der vorgesehenen Nutzung zu prüfen. Dabei sind insbesondere die Arbeitsabläufe und die Funktionen zur Protokollierung zu berücksichtigen. Das Abschalten der Protokollierung beantwortet die Beteiligungsfrage nicht abschließend.
Gern stellen wir Legal Cognition Ihrem Personal- oder Richterrat vor und erläutern die Funktionen und Einstellungsmöglichkeiten.
Wie beginnen wir?
Am Anfang steht eine Vorführung anhand einer Aufgabe aus Ihrem Haus. Daran kann sich ein Pilotbetrieb in einer Kammer, einem Senat oder einem Fachamt anschließen.
Gemeinsam legen wir fest, welche Ergebnisse erwartet werden und wie sie fachlich geprüft werden. Außerdem klären wir die benötigten Unterlagen und Quellen, die Betriebsform und die Berechtigungen. Die Unterlagen für Datenschutz, Informationssicherheit und Beschaffung erhalten Sie zu Beginn.
Eignet sich Legal Cognition für ein Reallabor nach dem Bundeserprobungsgesetz?
Legal Cognition kann für die Erprobung neuer Arbeitsabläufe eingesetzt werden, etwa von der Aktenauswertung über die Recherche bis zum Entwurf zur fachlichen Freigabe. Ob ein Vorhaben die Voraussetzungen eines Reallabors nach dem Bundeserprobungsgesetz erfüllt und welche Genehmigungen erforderlich sind, ist für das konkrete Vorhaben zu prüfen.
Wir unterstützen Sie bei der Beschreibung des Vorhabens und der Vorbereitung des Antrags. Gemeinsam legen wir die Arbeitsschritte, die Dauer und die Bewertungskriterien fest – beispielsweise Bearbeitungszeit, manuelle Nacharbeit und fachliche Qualität der Entwürfe. Die erforderliche Dokumentation der Erprobung wird vorab vereinbart.
FÜR GERICHTE UND VERWALTUNG
Souveräne KIfür Justiz und Verwaltung.
Besprechen Sie mit uns einen konkreten Anwendungsfall und die Anforderungen Ihrer Organisation – von bestehenden Fachverfahren über fachliche Prüf- und Freigabewege bis zum Betrieb auf Ihrer eigenen Infrastruktur.